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ABC Tipps zur Welpenerziehung

  • Gehen Sie immer vor dem Hund ins Haus oder über Treppen. So versteht er sofort, wenn er, zum Beispiel zum Trockenreiben bei Schlechtwetter vor der Tür warten muss .
  • Machen Sie nichts wobei Sie merken, dass es dem Hund unangenehm ist. Zum Beispiel an der Leine ziehen... Locken Sie Ihren Schatz mit Leckis und netter Stimme. So lernt er Ihnen zu folgen.
  • Wenn sich der Welpe scheut, zum Beispiel über den Fliesenboden zu gehen, spielen Sie "Hänsel und Gretel". Dabei legen Sie Leckis auf. Dadurch gewinnt der Welpe an Selbstvertrauen und hat sich diese neue Erfahrung alleine erarbeitet.
  • Üben Sie von Anfang an, Knabberknochen zu geben und zu nehmen. Dies sollte von zwei Personen und an der Leine solange wiederholt werden, bis es ohne Knurren oder gar Schnappen gelingt. So erkennt Ihr Hund Sie als Rudelführer an. Füttern Sie ihn nicht bei Tisch! Betteln lernt der Hund ausschließlich von Menschen.
  • Stubenrein wird jeder normale Hund von ganz alleine. Vorausgesetzt Sie bestrafen ihn nicht, sondern loben ihn, wenn er sich an der richtigen Stelle löst.
  • Jede Art von Tadel und Strafe schadet dem Wesen des Hundes. Lob und Leckis ermuntern ihn hingegen zur Wiederholung der ausgeführten Tat.
  • Lenken Sie ihn von unerwünschten Tätigkeiten ab, indem Sie mit Papier rascheln oder ihn mit Leckis weglocken. Sie müssen sich immer interessant machen. Zum Frauchen oder Herrchen zu kommen, muss sich für den Hund immer auszahlen.
  • Um dem Welpen zu lernen, darauf zu achten, wo sein Besitzer ist, spielen Sie mit ihm verstecken. Wenn er Sie schließlich hinter dem Sofa kauernd findet, loben Sie ihn überschwänglich. So wird er auch später, wenn er groß ist, immer beim Spazierengehen zurücksehen und sich nicht zu weit von Ihnen entfernen.
  • Seien Sie immer der Klügere und denken Sie voraus, denn Sie müssen selbst einen "Rex" oder eine "Lassie" aus ihrem Welpen machen und Sie werden ernten, was sie gesät haben.
  • Es wird sehr leicht werden einen Welpen aus unserer Zucht zu erziehen, da er bereits die richtigen Voraussetzungen bezüglich des Charakters und der Welpen-Sozialisierung mitbringt. Alles was sie benötigen ist Geduld und Liebe und noch einmal Liebe und Geduld, dann ist es ein Kinderspiel! 

 

        

ABC Regeln für den richtigen Umgang mit Ihrem heranwachsenden Welpen, denn Hunde sind nicht „UNKAPPUTTBAR“

  • Verzichten Sie auf jede Art von Holzspielzeug, um schmerzhafte Splitter im Hals oder zwischen den Zähnen zu vermeiden. Des Weiteren kann Ihr Welpe nicht zwischen seinem Holz Stöckchen und Ihrem Tischbein unterscheiden. So vermeiden Sie ein wichtiges Kommunikationsproblem zwischen Ihnen und Ihrem Welpen. 
  • Achten Sie stets auf am Straßenrand liegende Gegenstände, wie Glasscherben, Steine, Zigarettenstummel, Erbrochenes usw. Ihr Welpe/ Hund findet alles interessant und ist leicht geneigt, alles „auszuprobieren“. Solche unerwünschten Aufnahmen können schnell beim Tierarzt enden. 
  • Entfernen Sie giftige Pflanzen und andere Gifte aus der Reichweite des Hundes und vermeiden Sie besonders scharfe Putzmittel in der Wohnung. Schmierseife reinigt einwandfrei und führt zu keiner Vergiftung im kleinen Welpenmagen. 
  • Auch Katzenstreu und der Inhalt der Katzentoilette sind ungeeignet für den Welpen sowie  auch das Katzenfutter, es schadet aber nicht, wenn er manchmal einen Schnapper erwischt.
  • Sorgen Sie für einen rutschfesten Untergrund für Ihren Welpen. Wie auch Kleinkinder rutschen diese auf glatten Böden sehr leicht aus und können sich böse verletzen. Als gute Alternative hat sich das Aufsprühen von Haarspray erwiesen oder das Auslegen von einigen Teppichen auf großen glatten Flächen. 
  • In der Ruhe liegt die Kraft: Spielen Sie mit Ihrem Welpen/Hund in Ruhe und Konzentration und verzichten Sie immer auf zu wildes raufen. Auf Hohl-Bring-Spiele sollten Sie das erste halbe Jahr ebenso verzichten, da Sprünge oder schnelle Drehungen beim ungestümen Umdrehen das Skelett des Welpen überfordern. Auch Zerr-Spiele sollten vermieden werden, damit kein Dominanzproblem entsteht, wenn Sie den Hund gewinnen lassen. Eine beliebte Alternative, die zusätzlich Ihre Bindung zum Welpen erheblich fördert, sind kleine Denkaufgaben. Leckerli suchen oder Versteckspiele machen dem Welpen Spaß und fördern die Aufmerksamkeit, ohne ihn dabei körperlich zu überfordern.
  • Gehen Sie die ersten sechs Monate mit Ihrem Welpen nur an der Leine, um jederzeit helfend eingreifen zu können. Selbstverständlich wird Spaß großgeschrieben, allerdings kann der Welpe auch ein herannahendes Auto sehr „spaßig“ finden. Im Gegensatz zu Ihnen. 
  • Wie beim Menschen auch, ist der Welpe ein schutzbedürftiges Baby, welches sich körperlich erst entwickeln muss. Vermeiden Sie deshalb lange Wanderungen, Joggen oder Radfahren mit dem Welpen. Muskelkater, Bänderrisse usw. könnten die Folge sein und machen sich manchmal erst ein paar Tage später bemerkbar.
  • Lassen Sie den Welpen nicht wild mit anderen Hunden und keineswegs mit größeren Hunden tollen. Aufgrund des Kraftunterschiedes besteht hier große Verletzungsgefahr.
  • Verzichten Sie in der Welpen Schule freundlich, aber doch bestimmend, auf Hindernisarbeit. Das Ausbalancieren verschiedener Untergründe kann manchmal sehr unangenehm für Ihren Welpen sein und die Verletzungsgefahr ist enorm groß. 
  • Über Stufen sollten junge Hunde immer getragen werden, damit sie sich nicht verletzen beim Springen, Fallen oder Ausrutschen. Die Knochen sind in der Entwicklung noch weich und ein hastiges über die Treppen galoppieren könnte z.B. die Handgelenke dauerhaft verformen.  
  • Füttern Sie nur hochwertiges Futter und keinerlei Speisereste an die Welpen. Verdauungsprobleme können so weitgehend vermieden werden. 
  • Teilen Sie die Futtermenge auf 3-4 Portionen täglich auf oder lassen Sie den vollen Futternapf, so wie wir, den ganzen Tag stehen. Eine einmalige Fütterung kann eine lebensgefährliche Magendrehung zur Folge haben. 
  • Füttern Sie keinerlei Tierknochen an den Welpen. Splitter könnten den Darm aufschlitzen oder zu bösen Verstopfungen führen. Der Zoohandel hat jede Menge geeignete „Beindis“.
  • Sollte der Welpe sich verletzen, suchen Sie umgehend einen Tierarzt auf. Jedoch auch Tierärzte sind nur Menschen und  da kann es auch gerne zu Fehleinschätzungen kommen. Da der Hund nicht sprechen kann, kann er auch nicht sagen wo es weh tut. Eine zweite Meinung einzuholen, ist immer eine gute Idee, z.B.: Veterinär Universität Wien. 
  • Erst nach dem 1. Geburtstag Ihres Hundes schließen  sich die Wachstumsfugen und Sie können beginnen, ihn langsam für sportliche Einsätze zu konditionieren.