Bei uns "kaufen" Sie nicht einfach einen Hund, sondern Sie "gewinnen" einen Freund!

Wie ist der richtige Umgang von Kindern mit dem Hund?

Meine Tipps sollen das Zusammenleben und das gegenseitige Verstehen erleichtern. Der richtige Umgang zwischen Ihren Kindern und dem Welpen soll von Anfang an geübt werden.

Das oberstes Gebot lautet: Verantwortlich für die geduldige Erziehung des Welpens sind immer die Erwachsenen. Mir ist es ein Bedürfnis zu informieren, um Missverständnisse zu vermeiden und ich weiß, man lernt nie aus.

Ab zwölf Wochen kann man in die Hundeschule gehen und einen Welpenkurs in der Hundeschule machen. Davor rate ich davon ab, da der Welpe noch nicht komplett immunisiert ist und so wie Kinder Masern aus dem Kindergarten mitbringen, kann sich auch ein Welpe etwas Vergleichbares einfangen. Welpen brauchen auch eine gewisse Zeit, um sich im neuen Zuhause einzuleben.

Es gibt viele geeignete Hunderassen, die als kinderliebe Hunde bekannt sind.

Der Welpe wird für Ihre Kinder immer ein zuverlässiger Freund für viele Jahre bleiben, wenn Sie darauf achten, dass die Kinder den Hund nicht festhalten, nicht niederdrücken, z. B. beim „Sitz“ lernen, nicht an der Leine zerren oder zu oft Befehle wiederholen. Richtige Spiele fördern hingegen die Bindung wie z. B. sanftes Bürsten, verstecken und finden spielen oder Leckerli unter Bechern verstecken und den Welpen suchen lassen und ihn dann loben, weil er so gescheit ist. Das macht Spaß und alle lernen dabei.

Vermeiden Sie falsches Verhalten wie beispielsweise wildes Laufen mit Geschrei, wiederholtes Ball-weit-schießen und Zerr-Spiele mit dem Seil.

Welpen beißen in alles rein, auch in Kinder - das ist ihre Art die Umwelt zu erforschen.

Es gibt auch „närrische fünf Minuten“, in denen ein Welpe, wie auch ein Kleinkind gelegentlich, schwer zu bändigen ist. Da empfiehlt es sich, den „Lauser“ zu ignorieren. Die Kinder sollten erhöht sitzen und die Beine einziehen und nicht mit ihm reden oder ihn anschauen. Wenn beim wilden Spiel keiner mitmacht, ist es nicht mehr lustig und er wird sich wieder seinen mit Wurstgeruch behafteten Spielsachen zuwenden. Diese zwickende Phase endet glücklicherweise spätestens mit dem Einsetzen des Zahnwechsels.

Unerwünschtes Verhalten ist immer zu ignorieren und der Welpe ist gezielt lenken und führen, z. B. zu seinen Spielsachen oder auf seinen Platz.

Bei Erfolg überschwänglich loben, das animiert ihn zur Wiederholung. Bei Bedarf kann man auch in der Wohnung die Leine verwenden und diese mit einem Kettenstück verlängern. Das verhindert das Hineinbeißen.

Alle Gefahrenquellen sind zu entfernen z. B. Schneckengift im Garten oder giftige Zimmerpflanzen. Sehr kleine Spielzeugteile wie Lego räumen Sie ebenfalls weg. Stromkabel geben Sie in einen Schacht oder behaften Sie mit Zitronenduft oder Essig. Das mögen Hunde nicht.

Damit der Welpe kein nervöses Wesen entwickelt, muss der Hundeschlafplatz eine kinderfreie Zone sein.

Kinder dürfen nur unter Aufsicht der Erwachsenen den Welpen füttern. Das Geben und Nehmen von Leckerli wird an der Leine geübt. So erlernt der Hund, dass die Kinder im Haus ranghöher sind. Gestalten Sie diese Übung wie ein Tauschgeschäft: „Du gibst mir den Kauknochen, ich gebe dir ein Leckerli“. Den Kauknochen gibt es erst zurück, wenn der Welpe brav und ruhig ist.

Täglich zehn Minuten Lernlektionen sind genug für einen später sehr folgsamen Hund.

Lassen Sie die Kinder nicht alleine mit einen Welpen spazieren gehen, außer Gassi im Garten, denn sollte ihnen ein möglicherweise aggressiver Hund begegnen, sind Kinder überfordert. In so einer Situation muss man den Blickkontakt zwischen den Hunden vermeiden, was bedeutet in die entgegen gesetzte Richtung wegzugehen.

Gedanken vor dem Kauf eines Welpen

  • Welpen sollen immer liebevoll und fürsorglich behandelt werden.
  • Bin ich bereit und in der Lage, mich in den nächsten Jahren um meinen Welpen-Hund zu kümmern?
  • Darf ich in meiner Wohnung überhaupt Hunde halten?
  • Hat jemand in der Familie eine Allergie gegen Tierhaare?
  • Bin ich bereit meinen Tagesablauf auf meinen neuen Welpen-Hund auszulegen?
  • Bin ich bereit, fortan Reisen und den Urlaubs hundgerecht zu gestalten?
  • Habe ich genügend Zeit für meinen Welpen-Hund?
  • Kann ich die laufenden Kosten tragen?
  • Sind wirklich alle Familienmitglieder mit der Anschaffung eines Hundes einverstanden?
  • Ich berate Sie umfassend und gerne. 

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